Nein das ist kein Witz.

Beinahe jeder, mit dem wir das erste mal über Häuser für die Hälfte sprechen, fragt uns, ob das ein Witz sei. Verwunderlich ist das nicht, denn der gesunde Menschenverstand schließt „ein ganzes Haus für das halbe Geld“ erst einmal aus. Aber dann…

Das Konzept dieser Geldanlage entstand als wirksame Antwort auf die mit der Finanzkrise 2008 einsetzende und weiter anhaltende Politik von Null Zinsen. Eine Grundüberlegung war: Wenn es bei der Bank keine Zinsen mehr gibt, warum soll man dann Geld dort lassen?

Wozu braucht man Häuser für die Hälfte?


Wir selbst haben in Sachen Geldanlage viel Lehrgeld bezahlt. Und wir haben andere Menschen getroffen, die ähnliche Geschichten von gescheiterten Geldanlagen erzählen konnten. Das hat uns motiviert, nach einer Lösung zu suchen, um ihnen und uns diese persönlichen Finanzkatastrophen künftig ersparen zu können.

Wir wollten keine Geldanlage mehr, bei der man einen bunten Hochglanzprospekt mit einem Zins- und Rückzahlungsversprechen in die Hand gedrückt bekam und, nachdem man investiert hatte, nur hoffen konnte, dass alles gut gehen würde. Man hoffte nur, dass man die versprochenen Zinsen und am Ende auch sein Geld zurück bekam. Wir nennen sowas heute „Investieren im Hoffnungsmodus“.

Wir wollten, dass die Investoren am längeren Hebel sitzen. Wir wollten, dass das Zins- und Rückzahlungsversprechen mit einem realen Wertgegenstand als Pfand abgesichert wird, auf den wir als Investor direkten Zugriff hatten, ohne vor Gericht ziehen zu müssen. Wir wollten so etwas wie einen Goldbarren, ein Haus oder ein wertvolles Schmuckstück o. ä. in die eigene Hand bekommen. Dann würden Investoren nicht mehr auf Zinsen und auf die Kapitalrückzahlung hoffen müssen, sondern hätten etwas in der Hand, mit dem Zinsen und Kapitalrückzahlung abgesichert sind. Wir wollten einfach am längeren Hebel sitzen. Was lag also für uns näher, als ehemalige Banker mit dem Schwerpunkt „Immobiliendarlehen“, das zu machen, von dem wir besonders viel verstanden? Das zu tun, was seit über 100 Jahren bewiesen hatte, dass Verluste praktisch ausgeschlossen waren?

Und so war das Anlagekonzept „Häuser für die Hälfte“ entstanden, bei dem Investoren, wie eine Hypothekenbank, Darlehen an Eigentümer lastenfreier Wohnimmobilie ausreichen. Diese Darlehen sind hochsicher, weil sie in aller Regel bei nur etwa der Hälfte des Immobilienwertes liegen. Das ganze Haus dient also als Sicherheit für ein Darlehen, das nur der Hälfte des Immobilienwertes ausmacht. Deshalb heißt das Investment „Häuser für die Hälfte“.


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